Spielen ist ab 18 Jahren erlaubt, und in jedem Konto liegen Einzahlungslimits, Verlustlimits, Zeitlimits, Selbstsperre und Realitätscheck bereit.
Die häufigste Sorge zuerst: Du musst nichts selbst zusammensuchen, die wichtigsten Anlaufstellen stehen hier beieinander.
Dein Rahmen für Einzahlungen. Der Betrag, den du einzahlen kannst, bleibt damit in einem Rahmen, den du vorher festlegst. Aktiviere das Limit, sobald du weißt, was das Spielen im Monat kosten darf.
Wenn der Abend mehr kostet als gedacht. Verluste merkt man oft erst danach, deshalb setzt du hier im Voraus eine Obergrenze für das, was verloren gehen darf.
Setz dir ein Zeitlimit. Dieses Limit hält fest, wie lange du spielst, und meldet sich, bevor aus einer halben Stunde ein ganzer Abend wird.
Wie lange soll die Pause dauern? Eine Sperre schließt dein Spielen für eine gewählte Dauer. Wähle sie, wenn du merkst, dass du nicht mehr aus eigenem Antrieb aufhören kannst.
Ist es noch ein Spiel für dich? In festen Abständen siehst du, wie lange deine Sitzung schon dauert und was du bis hierhin eingesetzt hast – ohne Wertung, nur als Orientierung.
Dieser Ablauf hilft dir in dem Moment, in dem du das Konto offen hast und noch nichts gesetzt ist.
Wie legst du eine Pause ein? Mitten in einer Sitzung, in der es zu viel wird, hilft der Panik-Knopf: Er ist überall sichtbar, wo gespielt wird, und sperrt dein Spiel sofort für 24 Stunden. Dein Konto bleibt bestehen, nur das Spielen ruht.
Wenn die Pause zu kurz ist. Sobald du merkst, dass eine Pause nicht reicht, löst du im Konto die Selbstsperre aus: Sie schließt deinen Zugang für mindestens drei Monate. Vorher lässt sie sich nicht zurücknehmen, und Einzahlungen sind dann nicht möglich.
Das Sperrsystem des Landes. Am Punkt, an dem du ganz aufhören willst, kommt das OASIS-Spielersperrsystem ins Spiel: Es wird vom Regierungspräsidium Darmstadt geführt und gilt standardmäßig mindestens ein Jahr; du beantragst es online oder bei einem lizenzierten Anbieter. Aufgehoben wird die Sperre nur schriftlich, nach der gewählten Mindestdauer. rp-darmstadt.hessen.de
Der Moment, in dem du merkst, dass du nicht weiterkommst, ist genau der richtige für ein Gespräch.
Irgendwann zwischen zwei Spielrunden merkst du vielleicht, dass du nicht mehr aus Spaß spielst. Wer die Zeichen früh erkennt, kann mit einem Limit oder einer Pause reagieren, bevor der Druck größer wird.
Prüf für dich, welche dieser Sätze dir bekannt vorkommen.
Freie Bahn zur ersten Auszahlung. Beim Start verlangt das Konto ein Mindestalter von 18 Jahren. Spätestens vor der ersten Auszahlung prüfen wir Identität und Adresse über Personalausweis oder Reisepass sowie einen Nachweis zur Zahlungsart.
Erst einrichten, dann weitergeben. Auf dem Familienrechner oder dem Handy der Kinder lassen sich Jugendschutzfilter einsetzen, die Glücksspielseiten sperren. Richte solche Sperren ein, bevor ein Gerät weitergegeben wird, und prüfe sie später in Ruhe nach.
Gespräch statt Kontrolle. Ein Abend ohne Vorwürfe öffnet oft mehr als jede Kontrolle: Sprich ruhig über das, was dir auffällt. Die Telefonberatung 0800 1 37 27 00 berät kostenlos und anonym, auch Angehörige und Freunde.
Nach diesen fünf Antworten setzt du Limits und Sperren im richtigen Rahmen.
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